Meldungen

Christ-Katholische Kirche in Deutschland

Im Wesentlichen Einheit, im Weiteren Freiheit, in Allem aber die Liebe (Augustinus)

Ökumene


Interkommunionabkommen zwischen der Christ-Katholischen Kirche in Deutschland und  anglokatholischen Kirchen in Argentinien und Brasilien abgeschlossen


Iglesia Anglocatolica de Argentina



Igreja Anglicana Católica do Espirito Santo


Die Kirchen gehören internationalen anglokatholischen Netzwerken an, die sich zum Teil überschneiden, zum Teil aber auch unabhängig voneinander agieren. Es handelt sich um junge Kirchen, die in Alter, Größe und Struktur der christ-katholischen Kirche ähnlich sind. Der weitere ökumenische Dialog zwischen den Kirchen soll herausarbeiten, inwieweit eine globale Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Kirchen und deren Netzwerken möglich ist.   



Weihbischof Dr. Thomas Doell und der ehemalige Fifa-Schiedsrichter Urs Meier

sprachen auf einer Wirtschaftsveranstaltung in Lohr 














zum Main-Post Artikel


Internationaler Altkatholizismus

Bischof Adam Rosiek trift Papst Franziskus











Pilgerreise und ökumenische Gespräche führt Vertreter der  polnischen

Nationalkatholischen Kirche nach Rom 



Charismatische Erneuerung

Handauflegen, eine urchristliche Tradition und eine heilsame Erfahrung 

Erstes pastorales Projekt von Diakon Stephan Reinstädler













Im christlichen Heilungsdienst wird der Begriff "Heilung" biblisch-theologisch umfassend verstanden und zielt auf Körper, Seele und Geist. Heilung und Gesundheit sind daher nicht gleichzusetzen. Ziel ist der Heile Mensch und nicht der "Unversehrte." Der Heile Mensch, der sich selbst, Gott und den Nächsten anzunehmen vermag. Heilung kann daher auch bedeuten eine Krankheit, Behinderung oder auch den Tod zu akzeptieren. Christliches  Handauflegen hat nichts esoterisches, sondern ist stets eingebettet in den Glauben und die Gemeinschaft der Kirche.


Der Gottesdienst findet in der Deutschherrenkapelle in Saarbrücken am 19. Oktober um 19.30 Uhr statt.  Nähere Informationen bei Diakon Reinstädler unter 0163 / 5802700 




Tage gelebter Liturgie vom 02.-06.10.2019 in München


Jahrestagung der Initiative Ökumenisches Stundengebet tagt in der

Katholischen Akademie Bayern


Thema: Die Christen und die Stadt

Das war lange Zeit ein Dream-Team. Seit Konstantin eroberte die Kirche mit imposanten Bauwerken und prächtigen Prozessionen den öffentlichen Raum für sich. Bis heute prägt das die städtebauliche Identität Europas. Aber heute wohnt man als Christ anders in der Stadt. Nicht mehr Mainstreamer, sondern Sonderling. Nicht mehr auftrumpfend, sondern bescheiden, manchmal leicht verschämt. Diese Tagung analysiert die gesellschaftlichen Veränderungen und fragt, wie ihnen Gehalt, Form und Stilistik der Feier des Glaubens gerecht werden können.

Den Tagunsflyer finden sie hier.

Anmeldung über die Katholische Akademie

Internationaler Altkatholizismus

Erzbischof Dr. Joris Vercammen kündet seinen Ruhestand an


Der Erzbischof von Utrecht, Dr. Joris Vercammen (66), hat in einem Brief an seine Geistlichen und seine Gemeinden angekündigt, am 11. Januar 2020 nach fast zwanzig Amtsjahren in den Ruhestand zu treten.


Erzbischof Joris wurde am 11. März 2000 zum Erzbischof von Utrecht gewählt und am 1. Juli des selben Jahres im Dom zu Utrecht von Bischof Jan Lambert Wirix (Haarlem), Bischof Wiktor Wysoczański (Warschau) und Bischof Joachim Vobbe (Deutschland) zum Bischof geweiht. Als Erzbischof von Utrecht leitete er nicht nur seine Diözese, sondern war gleichzeitig Präsident der Bischofskkonferenz der Utrechter Union, der sieben alt-katholische Kirchen in Europa angehören. 2006 war er massgeblich an der Aufnahme der Old Catholic Church of British Columbia in die Utrechter Union beteiligt. 


Leider konnte er keine bleibenden Akzente für die Einheit des Altkatholizismus über den Atlantik hinweg setzen. Weder konnte er die Polish National Catholic Church (USA), noch die Old Catholic Church of B.C. (Kanada) in der Utrechter Union halten. Auch die Aussöhnung mit der Kirche der Mariaviten (Polen), die während seiner Amtszeit zum greifen Nahe lag, konnte letztlich nicht realisiert werden. Genauso blieb eine weitere Vertiefung zu den Kirchen der Orthodoxie, wie sie 1987 in "Koinonia auf altkirchlicher Basis" formuliert werden konnte, ergebnislos. 2014 empfing Papst Franziskus die Utrechter Bischofskonferenz in Privataudienz. Während Erzbischof Joris lediglich von einem Familienzwist sprach, mahnte der Papst, dass sich der Graben zwischen beiden Kirchen eher verbreitert habe. Ein volles Plus auf ökumenischer Ebene konnte die Utrechter Union lediglich mit der Feststellung der vollen Kirchengemeinschaft mit der Kirche von Schweden erziehlen.  


Mit Erzbischof Joris geht ein hoch gebildeter und menschlich zutiefst sympathischer Lotse vom Bord seiner Kirche. Alle persönlichen Begegnungen und Gespräche mit ihm bleiben in bester Erinnerung.  

Ökumenische Ehrung

Hochkirchliche Vereinigung Augsburgischen Bekentnisses in Österreich nimmt Christ-Katholischen Bischof in ihre Gemeinschaft auf











Die Gemeinschaft gibt Zeugnis für die Einheit der Christen und den biblischen Auftrag das christliche Erbe in "evangelischer-Katholizität" über die Grenzen der Konfessionen hinaus, zusammen  in die Zukunft zu tragen. Konventältester Prof. Mag. Wolfgang Fischer begrüßt Bischof Klaus Mass in der Hochkirchlichen Vereinigung. 

Sommerfest zu Entschlafung Mariens (10. /11. August) in St. Andreas Ebenweiler

Mit Primiz von Prof. Dr. Volker Schulte













Samstag, 10. August, 18°° Uhr: Abendgebet und geselliger Abend


Sonntag, 11. August, 10:00 Uhr: Eucharistiefeier zu Maria Entschlafung mit Primiz und Kräuterweihe (im Anschluss Mittagessen)


Internationaler Altkatholizismus


Altkatholische Kirche der Slowakei veranstaltete Sommerfreizeit für Jugendliche














Neben Spiel, Freundschaft und Sport zeichnete sich die Freizeit durch das Thema "Bewahrung der Schöpfung" aus. Die Jugendlichen brschäftigten sich unter anderem mit dem Ökosystem der Bienen und der richtigen Mülltrennung. Auch ein gemeinsammes Picknick mit dem Bürgermeister von Nitra stand auf dem Programm. 



Schwäbische Schäfer überreichen Bischof Klaus besonderen Hirtenstab










(Fotos Peter Schiedner)


Das Schäferehepaar Konrad und Rosi Listl aus Kaufbeuren (Arbeitsgemeinschaft Kammerunschafe) erläutern die Funktion eines Hirtenstabes. Mit der Schaufel lassen sich Pflanzen ausstechen, sowie Steine und Sand werfen. Mit der Krümme können die Tiere am Hinterlauf eingefangen werden. Mit dem kräftigen Ende des Stabes kann der Hirte Angreifer abwehren und wenn er müde ist, sich auf diesem aufstützen. Während sich ein Schäfer nur um Schafe kümmert ist ein Hirte jedoch für alle Tiere des Ortes zuständig.



Wallfahrtsamt am 21. Juli
Maria Mutter der Kirche


Alle Marienverehrer waren zum Wallfahrtsamt herzlich nach Maria Seelenberg nach EggenthalEggenthal eingeladen. Bischof Klaus sprach in seiner Predigt von Maria, als der Mutter der Kirche. Im Anschluss an den feierlichen Gottesdienst konnten die Gläubigen den Primizsegen von Neupriester Dr. Volker Schulte empfangen.





Diakonen- und Priesterweihe 


Am 20. Juli weihte Bischof Klaus den Theologen Stephan Reinstädtler zum Diakon und den Diakon Volker Schulte zum Priester.

















(Fotos Peter Schiedner)


Pastoralkonferenz (19.-21. Juli)

Die Geistlichen der Kirche trafen sich zur jährlichen Pastoralkonferenz

in St. Andreas Ebenweiler


















Bischof Klaus führte in seinem Bericht durch die Entwicklungen des vergangenen Jahres, dankbar blickte er auf Synode und Bischofsweihe zurück und zeigte die aktuellen ökumenischen Perspektiven der Kirche auf. Im Anschluss erarbeiteten die Geistlichen  unter Moderation von Weihbischof Thomas gemeinsam konkrete Aufgaben für das kommende Jahr. 




 

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Vereinbarung über die Communicatio in sacris (Interkommunion)

zwischen der
Christ-Katholischen Kirche in Deutschland
und der

Altkatholischen Kirche der Slowakei  (Starokatolícka cirkev na Slovensku)


Die Christ-Katholischen Kirche in Deutschland und die Altkatholischen Kirche der Slowakei erkennen sich als katholische Schwesterkirchen im gemeinsamen altkatholischen Bekenntnis und stehen daher in Kirchengemeinschaft. Beide Kirchen bleiben selbständig und gehen keinerlei gegenseitige Verpflichtungen ein, außer die Mitglieder der jeweils anderen Kirche an den Sakramenten teilhaben zulassen. Die Sakramentengemeinschaft erfordert von den beiden Kirchen nicht die Akzeptanz aller Lehrmeinungen, sakramentaler Frömmigkeit oder liturgischer Praxis, die für die andere charakteristisch ist, sondern bedeutet, dass die jeweils andere alles Wesentliche des katholischen Glaubens festhält.


                   28. Mai 2019            

                    

           Erzbischof Augustín Bačinský                          

           Bischof Klaus Mass                                     


Kanzel und Altargemeinschaft mit der Hochkirchlichen Vereinigung Augsburgischen Bekenntnisses e.V. in Österreich vereinbart


Am 26. Mai 2019 konnten der Konventsälteste Prof. Mag. Wolfgang Johannes Fischer, Pfr. i.R. und Bischof Klaus Mass die Gegenseitige Einladung zur Altar- und Kanzelgemeinschaft (auf Grundlage des bisherigen Lutherischen - Katholischen Dialoges) aussprechen. Da die Hochkirchliche Vereinigung sowohl ein katholisches Amts- und Sakramentenverständnis vertritt, als auch über Priester in apostolischer Sukzession verfügt, stand einer gegenseitigen Zusammenarbeit nichts im Wege.


Die hochkirchliche Vereinigung Augsburgischen Bekenntnisses wurde 1918 in Berlin von protestantischen Pastoren gegründet und lehnt sich mit ihrem Namen an die anglikanische „High Church“ mit ihrer Nähe zu den Vätern und altkirchlichen Bekenntnissen, sowie ihrem überkonfessionellen Charakter mit protestantischen, katholischen und orthodoxen Bezügen an. Sie versucht das "katholische Erbe" (insbesondere das priesterliche Amt sowie die Feier der Eucharistie) innerhalb der evangelischen Kirchen wach zu halten und ermutigt andere Kirchen dazu ihr "evangelisches Erbe" (Schrift und allgemeines Priestertum) neu zu entdecken. Von 1930 bis 1962 leitete und formte der Religionswissenschaftler und Ökumeniker Prof. Dr. Friedrich Heiler die Gemeinschaft. Sie ist heute als Teil der evangelischen Kirche anerkannt und wertgeschätzt.


Die Gemeinschaft, welche selbstverständlich auch Laien aufnimmt, könnte im weiteren Sinne des Wortes als "Priesterbruderschaft" innerhalb der lutherischen Kirche verstanden werden. Ihre Apostolische Sukzessesion, welche Kardinal Koch 2018 als "formal legitim" bezeichnete, geht auf die syrisch-orthodoxe Weihelinie von Joseph Rene Vilatte zurück.


Die Hochkirchliche Gemeinschaft Augsburgischen Bekenntnisses in Österreich hat nun mit der Christ-Katholischen Kirche in Deutschland eine Vereinbarung darüber getroffen, dass die Mitglieder beider Gemeinschaften die Sakramente durch Priester der jeweils anderen Gemeinschaft empfangen können. Diese Vereinbarung bezieht sich ausdrücklich nur auf den Regionalkonvent in Österreich, sie betrifft nicht die gleichnamige Gemeinschaft in Deutschland, oder deren Unterorganisationen (z.B. Johannesbruderschaft), auch ist es keine Vereinbarung mit der lutherischen Kirche in Österreich.


Besuch aus Karlstadt in Vancouver
















Lothar Hartmann zwischen Bischof Gerard und Bischof Jürgen


Während des Deutschlandbesuchs der Delegation der Old Chatholic Church of B.C. zur Bischofsweihe im Mai diesen Jahres begleitete Lothar Hartmann aus der Gemeinde St. Patrick (Karlstadt) unsere kanadischen Freunde als Fremdenführer durch Würzburg. 

Nur wenige Wochen später ergab sich die wunderbare Möglichkeit für Lothar im Rahmen eines Gegenbesuchs unsere Mitbrüder in Kanada wiederzusehen. 

Weihbischof mal anders - Ein Menschenfischer der gerne provoziert.


Das "Main-Echo" aus Lohr porträtiert Weihbischof Dr. Thomas Doell


"Wenn Menschen anfangen über sich nachzudenken, können sie beginnen fest eingefahrene Ansichten umzudeuten, sie können ihre Poteniale entfalten". Das ist die Arbeit des Personal-Trainers und Unternehmensberaters Doell. In seinem Dienst als Weihbischof gebe es eigentlich nur einen wesentlichen Unterschied, "ich wage es dabei das Wort Gottes in den Mund zu nehmen. Gott ist es der das Leben in Fülle verheißt." Wir haben im Leben verschiedene Rollen auszuüben, nutzen dafür unterschiedliche Vokabeln, doch die Botschaft sollte immer gleich sein". Die Botschaft des Evangeliums und des hl. Paulus: Wandelt euer Denken und beginnt neu zu leben! 

Doell sucht seine Schafe nicht unter den Frommen, sondern unter denen, die noch nie zum Glauben gefunden haben, oder diesen schon lange verloren haben. Diesen Menschen kann man nicht mit "alten Schläuchen" kommen, da muss "neuer Wein in neue Schläuche." Es ist nicht Sache von Thomas Doell über theologische Konzepte zu predigen, er spricht ganz einfach lebenspraktisch. 

"Wir brauchen eine neue Art von Priestertum, Menschen, die ( ehrenamtlich!) zu den Menschen gehen und in deren Sprache sprechen." Das sei ein echter Paradigmenwechsel.

"Wir stehen zu den Werten und Sakramenten der katholischen Kirche, sind aber völlig frei von all deren überholten Strukturen." Um Konkurenz mit den Großkirchen geht es nicht, "wenn Christen über Christen urteilen,ist das letztlich Arroganz." Bewegung will er bringen, Bewegung in ein Leben des Glaubens. 



Eingeladen zum Fest des Glaubens







Neue Trinitatiskirche der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche

(SELK) in München eingeweiht

Die Trinitatisgemeinde hatte zur Weihe ihrer neuen Kirche am Fest Christi Himmelfahrt eingeladen. Bischöfe der Christ-Katholischen Kirche und der SELK begegnen einander in München.






Bischof Klaus gratulierte zur Einweihung der neuen Kirche. Bischof Hans-Jörg Voigt sprach seine Glückwünsche zur Bischofsweihe nocheinmal persönlich aus.


Die neue Trinitatiskirche konnte innerhalb nur eines Jahres errichtet werden. Wer durch die gläsernden Eingangstüren ins Foyer des Gemeindezentrums eintritt wird von einem großen Lutherbild begrüßt. Zur linken öffnet sich dann der schlichte, mit blendfreien Nordlichtern erleuchtete Sakralraum in welchem die von Helmut Kästl geschaffenen Kirchenfenster aufzuleuchten beginnen. Altar, Ambo und Taufstein (Thomas Huber) bestechen durch ihre schlichte Zurückhaltung und stellen sich ganz in den Dienst der Liturgie. 

Der stolze Bauherr Pfarrer Frank-Christian Schmitt durfte nicht nur zahlreiche Gäste aus Politik und Ökumene begrüßen, sondern auch Glaubensgeschwister aus Nürnberg, Memmingen und Stuttgart, sowie Künstler und Handwerker, welche den Kirchenbau errichtet haben.

Der Festgottesdienst wurde musikalisch durch den Dekanatsposaunenchor, sowie durch den Kirchenchor der Trinitatisgemeinde gestaltet. Bischof Voigt sprach in seiner Predigt davon, das Himmelfahrt nicht bedeute, dass Gott irgendwo im All zu finden sei, sondern "überall". Damit  auch hier in dieser neuen Kirche, insbesondere bei der Verkündigung des Wortes und in der Feier der Sakramente. 

Internationaler Altkatholizismus

Gedenkfeier der Old Catholic Church of UK zum 100. Todestag des ersten altkatholischen Bischofs von Groß Britanien Arnold Harris Mathew (1852-1919)








Samstag 1. Juni 2019 um 14.00 Uhr

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Christ-Katholische Kirche in Deutschland und Nationalkatholische Kirche in Polen stehen in voller Kirchengemeinschaft miteinander











Die Bischöfe beider Kirchen Klaus Mass und Adam Rosiek unterzeichnen gemeinsame Erklärung in welcher sie sich zum altkirchlichen Glauben und zur Sakramentengemeinschaft bekennen.  


Die Feier der Bischofsweihe, ein internationales Fest des Glaubens 


Bischof Klaus Mass und Weihbischof Thomas Döll wurden am 19. Mai in Urspringen durch die Bischöfe der Old Catholic Church of British Columbia, der Nationalkatholischen Kirche von Polen, sowie der Altkatholischen Kirche der Slowakei in das Bischofsamt konsekriert. Rund 200 Gäste aus Deutschland, Kanada, Polen und Österreich haben mitgefeiert.  Mehrere altkatholische, anglikanische und lutherische Kirchen und Gemeinschaften haben Grußbotschaften gesandt. 

















Die ersten Botschaften der neuen Bischöfe lautet: " Habt keine Angst. Lasst euch nicht entmutigen!" Bischof Klaus meinte in Bezug auf die Initiative "Maria 2.0", " wenn selbst die Treuesten unter uns, unsere Töchter, Frauen und Mütter in den Streik treten, dann muss doch wohl auch der letzte erkennen, dass es so nicht weitergehen kann. Deshalb engagieren wir uns in einer synodalen Kirche. Wenn Du glaubst, dass es unmöglich sei, dann fang an!" Weihbischof Thomas ergänzte: "Wir können nur dann frustriert sein, wenn wir den Glauben verlieren. Wir lassen uns unsere Katholizität nicht nehmen. Wir stehen zu den Werten und Traditionen der Kirche, aber wir haben keine Scheuklappen auf. Wir leben eine Kirche ohne Mauern, eine Kirche der Offenheit", in der, wie Bischof Jürgen Schmode zuvor in seiner Predigt betonte, "jeder willkommen ist!" Letztlich ist es, wie Weihbischof Thomas bemerkte, die Liebe, auf die es ankommt: Die Liebe zu uns selbst, zum Nächsten und zum Fremden. Es ist die Liebe, die uns zur Gemeinschaft formt." .


Pressemeldungen 







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Ökumenische Feier der Chrisammesse in Österreich



Der Bischof (electus) war dieses Jahr durch die hochkirchliche Vereinigung in Österreich eingeladen die Chrisammesse mit Fusswaschung und der Weihe der hl. Öle  am Gründonnerstag (18.April) im ökumenischen Kreis mit Lutheranern, Altkatholiken und Anglikanern im Salzkammergut zu feiern.

Wunderbarer Wallfahrtsgottesdienst in

Maria Seelenberg in Eggenthal (Schwaben)

Neuer Gottesdienstort für die Christ-Katholiken in Schwaben

















Weitere Informationen bei: Pfr. Gerhard Seidler, 07584 – 3233,   brunnenhof-kraeuter-und-mehr@t-online.de

Gerechtigkeit, Gerechtigkeit - ihr sollst du nachjagen (Dtn 16,20a)


    vom 18. bis 25. Januar 2019



                                                                                 "Wir verpflichten uns, der apostolischen Mahnung     

                                                                                 des Epheserbriefes zu folgen und uns beharrlich

                                                                                 um ein gemeinsames Verständnis der 

                                                                                 Heilsbotschaft Christi im Evangelium zu bemühen;

                                                                                 in der Kraft des Heiligen Geistes auf die sichtbare

                                                                                 Einheit der Kirche Jesu Christi in dem einen Glauben

                                                                                 hinzuwirken, die ihren Ausdruck in der gegenseitig

                                                                                 anerkannten Taufe und in der                   

                                                                                 eucharistischen Gemeinschaft findet sowie                       

                                                                                 im gemeinsamen Zeugnis und Dienst."

 

                                                                      (CHARTA OECUMENICA)


                                                                                 

                                                                                          





Tut dies zu meinem Gedächtnis

Einladung zum Liturgischen Seminar / offen für alle am Thema Interessierten!

am 12./13. und 26./27. Januar 2019 in Ebenweiler












Information & Anmeldung: P. Gerhard Seidler, Kornstr. 61, 88370 Ebenweiler, Tel. 07584 3233

brunnenhof-kraeuter-und-mehr@t-online.de


Aktualisierungen des liturgischen Kalenders zum 1. Advent 2018










Neue Gedenktage für eine lebendige Spiritualität


Abweichend vom Liturgischen Kalender, wie er sich im Lektionar der Christ-Katholischen Kirche vom 1. Advent 2015 findet, werden ab 1. Advent 2018 folgende Gedenktage in das Kalendarium der Kirche eingefügt:


Jacques Loew (* 31. August 1908; † 14. Februar 1999) - Vater der Arbeiterpriester

Die 21 koptischen Märtyrer (15.02.2015)

Juliana von Norwich (8.Mai) 1342 in England; † nach 1413

Dorothee Sölle (30. September 1929 - 27. April 2003) und Rupert Neudeck (14. Mai 1939 - 31. Mai 2016), Propheten der Gegenwart (31.05.)

Frère Roger Schutz (1915-2005) (16.08.)

Teresa von Kalkutta; * 26. August 1910; † 5. September 1997 (5.September)

Charles de Foucauld –(15. September 1858 – 1.12.1916) (1.Dezember)

Adolph Kolping (* 8. 12.1813; † 4. 12.1865) (4.Dezember)

Maria, Mutter der Kirche (Montag nach Pfingsten)


Ferner wird das Gedenken an die skandinavischen Heiligen:

07.01. Knud „Lavard”, 07.02. Olav Engelbrektson, Bischof, 18.05.Erik Jedvarson von Schweden,

10. 07.Knut von Dänemark, 29.07. Olaf Haraldson von Norwegen

künftig, wie in Deutschland allgemein üblich, gemeinsam am 10. Juli begangen.



Neuer Gottesdienststandort in Baden Württemberg


St. Vinzenz von Paul




Pastoralbesuch von Bischof Jürgen Schmode in der Gemeinde St. Andreas




















Bischof Jürgen besuchte zur Stärkung der Gemeinde, zur Vorbereitung der Synode und zur Visitation unserers neuen  Gottesdienstortes in Engen die Gemeinde St. Andreas in Ebenweiler.




1. Synode der Christ-Katholischen Kirche in Deutschland


Ein Fest des Glaubens gefeiert


Vom 2.- 4. November tagte die erste Synode der Christ-Katholischen Kirche in Deutschland. Die Kirche konstituierte sich durch die Verabschiedung ihres Kirchenrechtes, dem Bekenntis zu ihren Glaubensgrundlagen, sowie durch die Wahl ihres ersten Bischofs und des ersten Synodalrates. Die Tage waren geprägt durch intensive Gespräche, Gebete und dem Erlebnis geschwisterlicher Gemeinschaft. Die Synode dankte von Herzen unserer Schwesterkirche in Kanada, welche durch Bischof Jürgen Schmode vertreten war. Insgesamt war spürbar, wie sehr die Geburtswehen der vergangenen Monate überwunden sind und sich Laien wie Geistliche mit neuem Schwung den Aufgaben der Zukunft stellen wollen.   















Die Feier der Vesper und der Abend der Begegnung, unter anderem auch mit Bürgermeister Gerhard Hainzinger (CSU)


In der Synodenaula: Gebet, Diskussion und Entscheidung






















Bischöflicher Wahlspruch: In mei memoriam facietis (Lk 22,19)















Bischof electus Klaus und Bischof Jürgen

Die Konsekration von Bischof Klaus ist für den 19. Mai 2019 vorgesehen.








Diakonie &Caritas          Finanzen          Mission        Generalvikar         Ausbildung         Spiritual




Der Synodalrat




 


















Die Feier der Eucharistie mit Beauftragung unseres neuen Subdiakons Roman Weimann
















Die Synodenakten werden in der kommenden Kirchenzeitung veröffentlicht.

Deo Gratias!

 

Bischof electus Klaus mit Bischof Jürgen



Kongress in Dresden

Mut zur Religion in der modernen Gesellschaft


"Wer das christliche Abendland retten wolle", so Staatsminister Oliver Schenk, mit Seitenhieb auf Pegida, "der möge am Sonntag in die Kirche gehen." Rund vierhundert Personen sind der Einladung des Herder Verlages am 8. September nach Dresden gefolgt, als Vertreter der Christ-Katholischen Kirche waren P. Gerhard Seidler und Diakon Fritz Hartmann zugegen. 
















Zunächst fand die Passauer Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Barbara Zehnpfenning griffige Antworten auf die Frage in wieweit Religion in der pluralen und säkularen Gesellschaft geeignet sei Orientierung zu geben. Der Königsweg liegt für Zehnpfenning darin sich selbst, samt der damit einhergehenden Begrenzungen anzunehmen. Wer sich selbst durch Gott angenommen weiß, sei auch in der Lage andere Menschen anzunehmen und für diese Verantwortung zu übernehmen. Der Theologe Dr. Gotthard Fuchs beschrieb den gegenwärtigen Wandlungsprozess der Kirche in unserer Gesellschaft, nicht nur als Sterbeprozess, sondern auch als Erkenntnisprozess. Die Kirche sei kein statisches Gebilde sondern ein dynamischer Organismus. Sie sei wie der Mond, welcher zu unterschiedlichen Zeiten mehr oder weniger in der Lage sei im Licht der Sonne zu strahlen. Die entscheidende Frage für die Kirche in der Gegenwart sei es daher nicht ihre Strukturen und Einflüsse zu sichern, sondern Gott neu zur Geltung zu bringen. „Höre Israel! Der Herr ist unser Gott, der Herr ist einzig. Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft. Du sollst deinen Nächsten, ja den Fremden, lieben, er ist wie Du. Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden!“ (Mk 12, 28b-34)

Daran anknüpfend zeigte der Münsteraner Dogmatiker Prof. Dr. Michael Seewald die Bedeutung der Anthropologie für die Theologie der Gegenwart auf und führte das Auditorium schließlich an den Anfang des Markusevangeliums. Das was wir zu verkünden haben ist euangelium - frohe Botschaft. In dieser Botschaft kann die Kirche zu jeder Zeit nichts anderes sein, als die Gemeinschaft der Hoffnungsvollen.

   

Der gewählte Bischof der Christ-Katholischen Kirche bekennt sich gegenüber der bayerischen Staatsregierung zu Europa und Deutschland



In seinem Schreiben an Ministerpräsident Dr. Markus Söder zitiert Bischof electus unter anderem auch die in Bayern übliche Eidesformel katholischer Bischöfe:


"Vor Gott und auf die heiligen Evangelien schwöre und verspreche ich, so wie es einem Bischof geziemt, Deutschland und Bayern Treue. Ich schwöre und verspreche, die verfassungsmäßig gebildete Regierung zu achten und von meinem Klerus achten zu lassen. In der pflichtmäßigen Sorge um das Wohl und das Interesse des deutschen Staatswesens werde ich in Ausübung des mir übertragenen geistlichen Amtes jeden Schaden zu verhüten trachten, der es bedrohen könnte."


In seinem Schreiben vom 28. Dezember 2018 dankt der Leitende Ministerialrat des Bayrischen Staatsministerium für Untericht und Kultus Dr Dieter Schütz Bischof (electus) Klaus Mass für sein  ausdrückliches Bekenntnis zu unserer verfassungsgemäßen staatlichen Ordnung und wünscht dem neuen Bischof alles Gute zur Ausübung seines verantwortungsvollen Amtes. 


Hintergrund: In Deutschland regelt und ordnet jede Religionsgemeinschaft auf Grundlage des allgemeinen Gesetzes ihre Angelegenheiten selbständig. In Bayern sind ausschließlich die röm.-kath. Bischöfe gemäss Konkordatsvereinbarungen zu oben zitierten Treueeid verpflichtet.

Eucharistische Gastfreundschaft


Gegenseitige Einladung an den Tisch des Herrn ausgesprochen


Im ökumenischen Dialog mit der Anglikanischen Kirche in Deutschland (Reformierte Episkopalkirche) konnte die gegenseitige Einladung zur Eucharistie ausgesprochen werden. Die volle Kirchengemeinschaft konnte hingegen nicht festgestellt werden, da die Anglikanische Kirche in Deutschland hierfür ausdrücklich die Übernahme der 39 Artikel der englischen Reformation voraussetzt.


Merkwürdigerweise behauptet die Anglikanische Kirche in Deutschland mittlerweile jedoch auf ihren Internetseiten: Die bisherigen Gespräche könnten "nicht exklusiv oder als formelle, bilaterale Absprache mit der „Christkatholischen Kirche“ interpretiert werden." Um die so entstandene Verwirrung in der Sache zu klären, veröffentlichen wir hier die beiden Dokumente, in welchen die beiden Kirchen die Gläubigen der jeweils anderen Gemeinschaft an den Tisch des Herrn eingeladen haben.


Von Seiten der Anglikaner wurde diese Einladung ausdrücklich zwar nicht als formale, wohl aber als Herrstellung der Kirchengemeinschaft de facto bezeichnet.Um die entstandene Verunsicherung zu beheben, hat die Christ-Katholische Kirche in Deutschland Bischof Gerhard Meyer um ein klärendes Gespräch gebeten.     


 

Ökumenisches Stundengebet









Die  Christ-Katholische Kirche gehört der Initiative Ökumenisches Stundengebet an. Regelmäßig treffen sich Christen unterschiedlichster Konfessionen an verschiedenen Orten in Deutschland um miteinander zu beten. Mögen auch unter den Konfessionen große Unterschiede in Fragen des Amtes oder der Sakramente bestehen, im Gebet der Tageszeiten finden die Getauften dann doch zusammen.


Nähere Informationen und Gebetsorte finden Sie hier.

Gemeindeimpressionen aus dem Sommer 2018

Eine Kirche, die das Leben miteinander feiert

Taufe, Erstkommunion, Trauung & Sommerfest


Fußwallfahrt nach Mariabuchen

Mit Gott auf dem Weg

Heuer geht unsere Wallfahrt am 8. September in den fränkischen Wallfahrtsort Mariabuchen  ( Lohr). Anmeldung und Information bei der Pfarrgemeinde St. Patrick (Karlstadt)













 


Katholisches Bistum der Alt-Katholiken in Deutschland beendet Konzelebrationsgemeinschaft mit der

Old Catholic Church of British Columbia 


Ökumenische Verstimmung


Wie Bischof Matthias Ring (Bonn) Bischof Gerard Laplante (Vancuver) in einem Schreiben vom 12. Juli 2018 mitteilte, ist es Geistlichen der Old Catholic Church of British Columbia künftig nicht mehr möglich in Gottesdiensten des katholischen Bistums der Alt-Katholiken in Deutschland zu zelebrieren oder als Konzelebranten teilzunehmen. Bischof Ring begründet diesen Schritt mit der Unterstützung der Old Catholic Church of British Columbia  für die Christ-Katholische Kirche in Deutschland. Aus Sicht von Bischof Ring sei es ein unfreundlicher Akt der kanadischen Kirche sich an der Etablierung einer zweiten altkatholischen Kirche in Deutschland zu beteiligen. Bischof LaPlante wies den Ausdruck "Unfreundlicher Akt" als unangemessen zurück und rief alle Beteiligten dazu auf, sich mehr von Nächstenliebe, den von Bosheit leiten zu lassen. Trotz allem bleibt es erfreulich, dass die seit 2010 bestehende Einladung zum gegenseitigen  Eucheristieempfang für die Mitglieder beider Kirchen durch Bischof Ring nicht wiederufen wurde. Der Briefwechsel ist an den Erzbischof von Utrecht weitergeleitet worden.




Die Christ-Katholische Kirche in Deutschland steht ab sofort

in voller kirchlicher Gemeinschaft mit der Old Catholic Church of British Columbia




Wechsel im Amt des Bischofs protectors 


Bischof Dr. Roald N. Flemestad verabschiedet

und Bischof Joseph Gerard LaPlante begrüßt


Die Christ-Katholische Kirche hat sich am 5. Juli 2018 von ihrem bisherigen Bischof Protektor Dr.Roald N. Flemestadt (Nordisch-Katholische Kirche) mit großem Dank verabschiedet. Und zugleich dessen Nachfolger Bischof Joseph Gerard LaPlante (Old Catholic Church of British Columbia) begrüßt.



Geistlicher der Christ-Katholischen Kirche nimmt

an einem internationalen Forschungsprojekt zum Thema Achtsamkeit

vom 3. -13. März an der Pontificia Universidad Católica de Chile teil

  

Dabei geht es um die Frage, wie in verschiedensten Kulturen Achtsamkeit im Alltag gelebt und weitergegeben wird. Bei der Achtsamkeit handelt es sich um eine mentale Grundkonstante gelingenden spirituellen Lebens. Es sind vor allem fünf wichtige Attribute, die Achtsamkeit ausmachen: beobachten, beschreiben, mit Gewahrsein handeln, Nicht-Bewerten sowie reflektierende innere Erfahrung.

Menschen, die eine achtsame Haltung erlernen wollen, brauchen zunächst die Intention als Ausdruck einer bestimmten Absicht, achtsam zu sein und sich weiterentwickeln zu wollen. Zweitens die Aufmerksamkeit als Zeichen des aktuellen Erlebens ohne Gedankenfixierung, Gefühlsfokussierung oder Bewertung. Drittens den Aspekt der Einstellung als eine akzeptierende, mitfühlende Grundhaltung gegenüber jeglicher Erfahrung und Begegnung. Dies geschieht mittels stetiger Übung, vor allem durch meditative und kontemplative Praktiken. An dem Forschungsprojekt nimmt eine Forscherin der Hansehochschule Groningen,  eine Ordensschwester und Psychologin der Universität Ho Chi Minh City, Kollegen der Pontificia Universidad Católica de Chile, eine Forscherin der Psychologischen Fakultät der Universität Moskau sowie zwei Forscher aus der Schweiz, darunter Diakon Prof. Dr. Volker Schul





Neue christ-katholische Gemeinde St. Barbara in Saarbrücken gegründet













 

Am Weihnachtsfest haben ehemalige Mitglieder der alt-katholischen Gemeinde aus dem Saarland unter Leitung von Pfarrer Oliver van Meeren die christ-katholische Gemeinde St. Barbara in Saarbrücken gegründet.

 

Pfarrer van Meeren war fast zwei Jahrzehnte Geistlicher der alt-katholischen Gemeinde im Saarland und zugleich Dozent für Kirchenrecht am alt-katholischen Seminar der Universität in Bonn. Zuletzt hat er sehr liebevoll für die Rennovierung der Friedenskirche in Saarbrücken gesorgt.

 

Die kontinuierliche Entfremdung des deutschen alt-katholischen Bistums vom katholischen  Sakramentenverständnis hat den Geistlichen mit seiner Gemeinde schließlich dazu geführt, sich der Christ-Katholischen Kirche  anzuschließen.

 



Waldfriedhof in Esselbach (Unterfranken) ökumenisch eingeweiht















 

Gemeinsam mit den evangelischen und dem römisch-katholischen Pfarrern Reinhold Völler und Alexander Eckert gestalteteten die christ-katholischen Geistlichen Priester Thomas Doell und Diakon Dietholf Schröder den ökumenischen Gottesdienst.

Beim Waldfriedhof handelt es sich um einen komunalen Friedhof der Gemeinde Esselbach, welcher auf dem Grundbesitz des Fürsten zu Löwenstein-Wertheim-Freudenberg errichtet werden konnte. Die Friedhofsleitung übernimmt Herr Diakon Dietholf Schröder.

Die Einweihungsfeier wurde durch Ansprachen des ersten Bürgermeisters und des Fürsten, sowie durch die Blaskapelle Esselbach gerahmt.

Der eindrucksvolle Steinaltar und das große Holzkreuz sowie die von wuchtigen Steinen eingefassten Holzbänke wurden von der Firma „Wertheim Holzbau“ gefertigt.

 

 



Neuerscheinung

 

Mut zur Koinonia

Bausteine einer altkatholischen Ekklesiologie

von Klaus Mass

ISBN: 9783745076509 19,90€




 

Das Buch betrachtet die Kirche aus altkatholischer

Perspektive.Welche Rolle kommt der Heiligen Schrift

und der kirchlichen Tradition zu? Können aus dem

ersten christlichen Jahrtausend Lösungsansätze für

die kirchlichen Probleme der Gegenwart gefunden

werden? Der Autor fragt nach den Aufgaben der

ökumenischen Theologie heute. Dabei entwickelt er,

ausgehend von der eucharistischen Gemeinde und vom allgemeinen Priestertum der Getauften einen Blick auf die Kirche und ihre Ämter. Schließlich geht er auf brennende Gegenwartsfragen wie die synodale Struktur der Kirche, die Ordination von Frauen zu Diakonen und Priestern oder den Umgang mit geschiedenen und wiederverheirateten Paaren ein.

Link zur Bestellung

 



Internationales Symposium, 26. Februar bis 1. März 2017 in Rom

 

Luther und die Sakramente














 

(Die Vorträge, Diskussionen und Workshops fanden in der Päpstlichen Universität Gregoriana statt.)

 

Auf Einladung des Päpstlichen Einheitsrates (Rom), des Johann-Adam-Möhler-Institut für Ökumenik (Paderborn) und der Theologische Fakultät der Päpstlichen Universität Gregoriana (Rom) fand das Internationale Symposium "Luther und die Sakramente" in Rom statt. Katholiken und Lutheraner haben im gemeinsamen Dialog der vergangenen Jahrzehnte gelernt, die überkommenen Vorurteile und die sich daraus entwickelnden Kontroversen zu überwinden. Heute können sie die Anliegen der Theologie Martin Luthers gemeinsam in einer ökumenischen Relecture neu verstehen. Unter den Referenten waren Prof. Dr. Theodor Dieter (Strasbourg), Prof. Dr. Michel Fédou SJ (Paris), Bischof Dr. Jari Jolkkonen (Evangelisch-Lutherische Kirche Finnlands), Kurt Kardinal Koch (Rom), Prof. Dr. Angelo Maffeis (Brescia), Gerhard Ludwig Kardinal Müller (Rom), Prof‘in Dr. Friederike Nüssel (Heidelberg), Prof. Dr. Jorge Scampini OP (Buenos Aires), Prof. Dr. Wolfgang Thönissen (Paderborn), Prof. Dr. Stefan Tobler (Sibiu)und Prof. Dr. Etienne Emmanuel Vetö CCN ( Rom).

Rund 200 Gäste aus Europa, den USA und Asien waren zur gemeinsamen Begegnung angereist. Zunächst erkundeten die Teilnehmer Rom auf den Spuren Luthers per pedes, anschließend lud die örtliche evangelisch-lutherische Gemeinde zum Abendgebet und Empfang ein. Am Sonntag hatten die Kongressteilnehmer Gelegenheit auch an einem lateinischen Pontifikalamt im Petersdom teilzunehmen. Am Abend feierten sie mit Kardinal Kurt Koch eine Pontifikalvesper in St. Ignatius. Ohne als Referenten aufzutreten nahmen auch Kardinal Kasper, Pater Augustinus Sander OSB (Maria Laach), sowie Bruder Richard von der ökumenischen Gemeinschaft von Taize an den Vorträgen und Diskussionen teil.

Unter den lutherischen Geistlichen fanden sich mehrere Bischöfe aus Finland und Deutschland, unter diesen auch der Altbischof der Selbständig Evangelischen Kirche (SELK) Jobst Schöne und der Mitteldeutsche Regionalbischof Johann Schneider. Die orthodoxe Kirche wurde durch den Archimandriten Kornelius Athanasakis, unsere Kirche  durch Generalvikar Klaus Mass vertreten.

Der Liturgie am Aschermittwoch (in der Generalatskirche der Franziskaner-Minoriten) stand Kardinal Müller vor, der den Teilnehmern das Aschenkreuz auflegte und sie zu Versöhnung und Umkehr aufrief. In seinem anschließenden Vortrag zeigte er sich als großer Kenner Dietrich Bonhoeffers, welchen er als Schlüssel zum weiteren ökumenischen Dialog vorstellte.

In der abschließenden Diskussion dankten die Teilnehmer den Referenten und Veranstaltern und forderten zugleich eine stärkere Praxisorientierung der ökumenischen Arbeit ein. Das Fazit eines evangelischen Studenten aus Heidelberg: "So wie auf diesem Symposium habe ich meine Kirche eigentlich noch nie erlebt und verstanden." Besonderer Dank gilt Herrn Dietrich vom Möhler-Institut für die perfekte Organisation.





Deutsche Fassung des PNCC Hymnus von Bischof Hodur

 

1. Einst trugen wir die Last der Knechtschaftsketten, in Liebe hast du uns befreit,

so sind wir alle Jahr zu deinem Dienst bereit.

 

2. Deine Kirche bauen wir voll Mut, die uns zur Quelle sprießt,

aus welcher ewiglich Glaube, Hoffnung und Liebe fließt.

 

3. Von den Altären spricht Christus wie zu alten Zeiten,

dass wir unsere blinden Augen öffnen, für seine Armen zu streiten.

 

4. Auch heute offenbart er sich, inmitten aller menschlichen Leiden,

nährt uns durch Brot und Wort, auf das wir müssen nichts erneiden.

 

5. Wo wir zweifeln stärkt er uns, richtet uns auf aus der Sünde Niedrigkeit,

wo wir in selbstgefälligem Schlummer ruhn, ruft er uns in des Lebens Wirklichkeit.

 

6. Neues Leben gießt er unseren Seelen durch der Buße Umkehr ein,

entflammt die Herzen mit heilger Leidenschaft zum Glaubenskampfe rein.

 

7. Ungesehen unserer Treue, führt Christus unser Held

ohne dass es ihn je reue, durchs sumpf'ge Lebensfeld.

 

8. Mögen wir in beständiger Treue, solange wir leben,

das heil'ge Banner des Glaubens in unserer Brust zu Gott erheben.





Ökumenisches Lektionar in altkatholischer Tradition

für die Kirche in unserer Zeit

Die Christ-Katholische Kirche in Deutschland stellt ihr neues Lektionar vor














 

Laut Beschluss der Pastoralkonferenz vom 7. November 2015 soll in den Christ-Katholischen Gemeinden in Deutschland das neue Lektionar zum 1. Advent zum Einsatz kommen.

 

Die Arbeit am Lektionar hat von der Erstellung des Heiligenkalenders, über die Festlegungen zum liturgischen Jahr, die Auswahl der Bibelperikopen und der Erstellung einer umfangreichen theologischen Einführung (siehe aktuelle Kirchenzeitung) über ein Jahr gedauert, das Ergebnis kann sich wohl mehr als sehen lassen und bildet den Grundstein für eine eigenständige Liturgie in altkatholischer Tradition.

Entstanden ist ein wirklich ökumenisch-liturgisches Buch. Als Bibeltext wird die Zürcher-Übersetzung, der reformierten Kirche der Schweiz, verwendet. Die deuterokanonischen Schriften des Alten Testamentes entstammen der Einheitsübersetzung. Der Jahreskreis folgt bezüglich der Epiphanie und Vorfastenzeit den aktuellen Erkenntnissen der lutherischen Liturgiewissenschaft.

 

Als erstes christliches Lektionar wird konsequent neben dem Evangelium, täglich auch aus der Tora gelesen. Damit wurde das von Prof. P. Dr. Georg Braulik OSB bereits vor Jahren entwickelte "Wiener Modell" erstmals ins Leben umgesetzt. Für jeden Tag stehen vier Lesungen zur Verfügung, wobei der Liturge bezüglich der zweiten Lesung entweder eine alt- oder neutestamentliche Perikope wählen kann.

 

Das auf zwei Jahresreihen angelegte Lektionar (Beide Bände zusammen umfassen ca. 1400 Seiten) enthällt darüberhinaus zahlreiche in anderen Lektionaren übersehene "biblische Frauentexte" auf welche ein eigener Anhang verweist. Damit wird erstmals sowohl eine echte Gleichberechtigung zwischen der Bibel Jesu (AT) und dem Evangelium Jesu (NT) hergestellt und in bisher nichtgekannterweise auf die Bedeutung der Frauen in der Heilsgeschichte hingewiesen.

 

Neben den Sonn- und Werktagen, finden sich Texte für die Heiligengedenktage, für Communetexte und Votivmessen, sowie für Trauungen und Beerdigungen.

Komplettiert wird das Lektionar durch eine kleine Reihe von Vigilien.

 

So durfte ein aktuelles Lektionar entstehen, welches sich immer wieder an altkirchlich-orthodoxen Traditionen und Überlieferungen orientiert und seinen Nutzern gleichzeitig große liturgische Gestaltungsmöglichkeiten anbietet.

 

Die Christ-Katholische Kirche in Deutschland dankt zahlreichen Fachgelehrten aus den christlichen Kirchen, sowie aus dem Judentum für ihre Unterstützung durch Rat und Tat.

Das Lektionar kann in gedruckter Version über die Christ-Katholische Kirche zum Selbstkostenpreis von ca. 70 Euro pro Band bezogen werden.

 



Die Christ-Katholische Kirche

ist dem Verein "Ökumenisches Stundengebet" beigetreten.













 

Die Initiative „Ökumenisches Stundengebet“ ist ein Netzwerk für liturgische Spiritualität. Wir schöpfen aus der gemeinsamen Tradition der Konfessionen und öffnen diese für neue Sprach- und Singformen.

 

Im Stundengebet sehen wir auch eine Antwort auf gemeinsame Herausforderungen im Wandel der Gemeinden wie Personalmangel und die Stärkung des Ehrenamts, Gemeindefusionen und kleiner werdende Gottesdienstgemeinden etc.

 

Mit vereinten Kräften wollen wir mit Leben füllen, was ökumenisch heute möglich ist: Im gemeinsamen Stundengebet realisiert sich bereits volle Gottesdienstgemeinschaft.